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Lagerung

Reines Bienenwachs ist ein organisches Material und reagiert auf verschiedene Einflüsse.

Am Besten werden die Kerzen daher in einer luftdurchlässigen Verpackung oder ohne Verpackung in einer luftdurchlässigen Schachtel bei normaler Temperatur und Feuchtigkeit gelagert.

Ein normales Phänomen ist die Bildung von «Silbertau» auf der Kerzenoberfläche. Dieser Belag kann sich bereits wenige Tage nach der Kerzenproduktion bilden.

Zunächst sieht er für viele Betrachter toll aus, doch mit den Jahren kann der Belag richtig pelzig werden.

Aus Sicht des Produzenten sieht man dann leider alle Fingerabdrücke, die beim Handling unvermeidbar sind. Der Glanz der Kerzen verschwindet und die Haptik leidet mit den Jahren; es ist nicht wirklich toll, wenn sich «Rubbel» unter den Fingern bilden, wenn man die Kerze in die Hand nimmt.

Daher sollten gelagerte Kerzen vor dem Gebrauch mit einem trockenen Baumwolltuch (weiches Geschirrhandtuch ist o.k.) und ohne Druck abgerieben werden, bis die Kerze wieder glänzend und goldgelb ist. Auch wenn manch eine/r den Belag schön findet - eine solchermassen «polierte» Kerze hat doch eine ganz andere Qualität.

Abbrennen

Beim Abbrennen von handgetauchten Kerzen aus reinem Bienenwachs gibt es einige wenige Punkte zu beachten:

  • Kurz nach dem Anzünden wird der Docht zu lang, weil sich die Kerze gegen oben verjüngt und das Wachs dort rasch verbrennt. Deswegen sollte man den Docht bald nach dem ersten Anzünden kürzen.
  • Je nach Dicke von Kerze und Docht muss der Docht nach einer Zeit gekürzt werden. Der Zeitpunkt zum Schneiden ist richtig, wenn sich ein Knollen aus Russ an der Spitze des Dochts gebildet hat oder die Flamme zu hoch geworden ist.
  • Wie alle Kerzen sollte die Kerze an einem wenig windigen Ort stehen.